Am 24. Februar besuchte unser Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1, angeführt von Kursleiter Jansen und Biologie-Referendarin Klaus, die Westfälische Hochschule in Recklinghausen. In den Wochen zuvor hatten sich die Schüler*innen zentrale Basics der Molekulargenetik erarbeitet und wussten folglich schon recht gut Bescheid über den Umgang mit Restriktionsenzymen, die PCR-Methode, den Einsatz von Plasmiden und manches mehr, sodass nun der passende Zeitpunkt gekommen war, die Unterrichtsinhalte im Labor einmal ganz praktisch nachzuvollziehen.

Nach der Ankunft wurden die Teilnehmer*innen von Dr. Beyer, Professor für Molekulare Biologie, durch eine Sicherheitsbelehrung auf das Arbeiten im Labor eingestimmt und mit Laborkitteln und Schutzbrillen ausgerüstet; dann lernten sie, wie man mit Pipetten umgeht. Im Anschluss stand die praktische, aber auch theoretische Auseinandersetzung mit Plasmid-Präparation, Restriktionsverdau und der Polymerase-Kettenraktion auf dem Programm.

Während der Wartezeiten zwischen den Laborschritten bot Dr. Beyer im Seminarraum Einblicke in das weite Feld der Molekularbiologie und erzählte Wissenswertes zu entsprechenden Studiengängen. – Nach der Mittagspause und einer kurzen Theorieeinheit folgte dann der Höhepunkt: Die Schüler*innen brachten ihre Proben mit Pipetten in das Agarosegel ein, was sehr viel Fingerspitzengefühl verlangte.

Im Anschluss wurden die Ergebnisse vor Ort ausgewertet und anderntags im Unterricht nochmals vertiefend besprochen.

Das Feedback seitens der Schüler*innen war überaus positiv. Und ihr (sowie unser) besonderer Dank gilt dem zdi-Zentrum Gladbeck, das als schulischer Kooperationspartner die Kosten für die Exkursion komplett übernommen hat.