Gegen das Vergessen

Louise Cohn, geboren 1891 in Warburg, war Hausangestellte bei Fridolin Zwillenburg, dem das Herrenkonfektionsgeschäft an der Kaiserstraße 2 (heute: Horster Straße) gehörte. Am 11. Dezember 1941 wurde sie von ihrem letzten Wohnsitz in Dinslaken zunächst nach Riga und später in das Konzentrationslager Stutthof deportiert. Sie trug die Häftlingsnummer 93828 und war in der NS-Häftlingsklassifizierung eingeordnet als „Schutzhäftling; politisch, jüdisch“. Louise Cohn verstarb am 7. Februar 1945 in diesem Lager; die genauen Todesumstände sind nicht bekannt.

Unter Leitung von Thomas Dircksen hat ein Geschichtskurs der Jahrgangsstufe Q2 den Lebensweg von Louise Cohn (soweit möglich) rekonstruiert. Einer der 21 Stolpersteine, die Gunter Demnig am 27. September in Gladbeck neu verlegte, erinnert nun an sie.

In memoriam „Sara“ Louise Cohn