Was für die Gesellschaft im Ganzen gilt, gilt auch für die Schulen: Der musisch-künstlerische Bereich wurde durch die Lockdowns besonders hart getroffen. Mag etwa das Format „Videokonferenz“ für andere Fächer taugen, gemeinsames Musizieren als Klassenorchester ist per Distanz nicht möglich; da man sich nicht gleichzeitig hört. Immerhin bleibt die Möglichkeit individuellen Coachings, und zwar auf Basis eingeschickter Tonaufnahmen. Wa das für ein Aufwand ist, bedarf keiner Erläuterung.

Aber dieser Aufwand hat sich gelohnt! Zeigte bereits die Klasse 5b am 29. Juni anlässlich des Begrüßungsnachmittags für die künftigen fünften Klassen auf ganz beeindruckende Weise, was sie trotz aller Widrigkeiten schon so alles gelernt gelernt hat, so strafte die 6b, unsere nun schon 13. Bläserklasse, ihre unheilschwangere Ordnungszahl schließlich doch noch Lügen: nämlich mit einem Abschlusskonzert, das richtig schön geworden ist. In entspannter Atmosphäre erklangen vertraute Weisen wie „School Spirit“ und Klaus Badelts „Pirates of the Caribbean“-Leitmotiv ebenso wie weniger Bekanntes und, wie es sich an einer Europa-Schule gehört, Beethovens „Ode an die Freude“ – sowie schließlich auch, als moralische Unterstützung für das DFB-Team, die deutsche Nationalhymne. (Und wenn aus dem Einzug ins EM-Viertelfinale auch nichts geworden ist: An der 6b hat es definitiv nicht gelegen!)

Wir bedanken uns bei allen jungen Musiker*innen für einen wunderbaren Nachmittag! Wir bedanken uns beim Förderverein für die Mitwirkung! Und ganz besonders bedanken wir uns bei Frau Heßler, die als Musiklehrerin etwas hinbekommen hat, worauf man vor Wochen kaum hoffen durfte…