Eine Fünftklässlerin schiebt noch schnell ein Kuscheltier zwischen die Paletten mit Babynahrung, Eltern, die in der ganzen Nachbarschaft gesammelt haben, kommen mit Sackkarren voller bis an den Rand gefüllter Kartons, und wer den Aufruf zu spät bemerkt hat, bringt auf die Schnelle wenigstens noch ein paar Fischkonserven vorbei: Es war beeindruckend, mit welcher Geschlossenheit die Schulgemeinde des Riesener-Gymnasiums dem Aufruf der Gladbecker „Fluthilfe“-Aktivisten folgte und am Freitag das Schulfoyer mit Sachspenden füllte, die für Menschen, denen die Flucht aus der Ukraine gelungen ist, absolut lebensnotwendig sind.

Mit fünf Autos, vollgepackt bis unter das Dach mit Schlafsäcken und Decken, mit Hygieneartikeln, Corona-Masken, haltbaren Nahrungsmitteln und vielem mehr, wurden die Spenden schließlich zur Sammelstelle am Wehlingsweg transportiert. Und es geht weiter: Diese Woche will die Schülervertretung Geld für die Kriegsopfer sammeln.

Herzlichen Dank!