Unsere SV-Fahrt nach Berlin

Vom Brandenburger Tor über die Spree bis zum Reichstag: Die deutsche Hauptstadt ist nicht nur das politische Zentrum der Bundesrepublik, sondern auch eine kulturelle Hochburg Europas. Davon konnten wir uns vom 25. bis zum 28. Juni dieses Jahres selbst überzeugen. Ermöglicht wurde uns die Reise vom Gladbecker Bundestagsabgeordneten Sven Volmering. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Bereits der Ankunftstag lieferte und aufschlussreiche Einblicke in das politische Berlin. Wir besichtigten den Reichstag und durften uns eine informativen Vortrag über die Geschichte des Parlaments und den Auf- bzw. Umbau des Plenarsaals anhören (Laura: „Jetzt krieg‘ ich in Geschichte ’ne Eins.“) Danach hatten wir von der Kuppel aus eine prima Aussicht über Berlin.

Der Montag begann schon früh mit einer Führung durch das Bundeskanzleramt. Deren Schwerpunkt lag allerdings auf den Kunstwerken im Gebäude, was uns denn doch ein wenig enttäuscht hat. Richtig überrascht wurden wir dann am Nachmittag in der ehemaligen DDR-Haftanstalt Hohenschönhausen: Statt eines tristen Referats erwartete uns eine packende Führung durch das Gebäude mit der Zeitzeugin Edda Schönherz. Jetzt wissen wir, wie unmenschlich vielfach die Haftbedingungen im ostdeutschen Teilstaat waren.
Es folgte eine dreistündige Stadtrundfahrt, bei der uns sowohl Berlins erschlagende Größe als auch sein kultureller Reichtum und dessen Bedeutung erst richtig bewusst gemacht wurden. Dabei wurden uns beispielsweise so prächtige Bauten wie das Rote Rathaus, aber auch zahlreiche Lokale und Bars mit besonderem Flair gezeigt.

Dann kam der Dienstag. Auf einen Besuch im Ministerium für Bildung und Forschung folgte ein weiterer im Haus der Wannsee-Konferenz, wo wir über die Planung des Genozids an den europäischen Juden und den späteren Verbleib verschiedener Nazi-Größen aufgeklärt wurden. – Danach war es soweit: Der (für uns) vielleicht spannendste Teil der Reise war gekommen. Im Paul-Löbe-Haus empfing uns der Bundestagsabgeordnete Sven Volmering. In unserem Gespräch mit ihm war von der Weltpolitik bis hin zu ganz persönlichen Dingen wirklich alles dabei. Die angeregte Diskussion endete mit einem Appell an uns, unser politisches Interesse, unsere Neugier und unser kritisches Denken beizubehalten. Zum Anschluss machten wir noch ein gemeinsames Foto.
Am Mittwoch ging es zurück nach Gladbeck

Nick Steinbrich

Riesener-Gymnasium (1)