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Sogar Zeitreisen

Ja, dieses Schuljahr war lang, die Hitze der ersten Sommerwochen mitunter quälend und das Aufatmen folglich allgemein, als es zu guter Letzt wie immer in die Projekttage ging.

Schließlich gab es da manches zu lernen, was in keinem Lehrplan steht, aber gleichwohl nützlich ist, und auch die Art, auf die das geschah, war selbstredend anders als gewohnt. Ob Römerprojekt oder PC-Lehrgang, Crashkurs in gutem Benehmen oder Einführung in die kulturelle (auch kulinarische) Vielfalt Europas: Alle Jahrgänge waren mit Spaß bei der Sache, und was in den dreieinhalb Tagen gelernt bzw. erlebt wurde oder auch entstanden ist, konnte auf unserem Schulfest am 18. Juli bewundert werden. Einen besonderen Akzent in diesem Rahmen setzte unsere – nun schon fünfte – Bläserklasse, die sich mit einem ebenso kurzweiligen wie durchdacht strukturierten Programm verabschiedete: Schmissig dargebotene Wunschkonzert-Dauerbrenner wie Edward Elgars „Land of Hope and Glory“ und der gute alte Donauwalzer von Johann Strauß jun. wechselten ab mit sublimen Soli der einzelnen Instrumentengruppen, unter den auch die Schlagzeuger nicht fehlten –  und wer noch nicht wusste, dass Gustav Mahler für den zweiten Satz seiner ersten Sinfonie auf den Ohrwurm „Bruder Jakob“ zurückgriff, weiß es jetzt.

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Ganz Damen und Kavaliere: Die achten Klassen beim Standardtanz (Foto: Gloger / Sender)