Science-Fair

Seit dem Schuljahr 2006/07 führt das Riesener-Gymnasium im Jahrgang 8 einen Science-Fair-Wettstreit durch. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb von „Alltagsforschern“, vergleichbar mit „Jugend forscht“, doch eher auf die schulinterne Öffentlichkeit ausgerichtet.

Folgende Ziele stehen bei Science-Fair im Mittelpunkt:

  • Die Forschungsvorhaben sollen den Schülerinnen und Schülern Spaß machen.
  • Die jungen Forscher üben sich in selbstständigem Arbeiten.
  • Sie beschäftigen sich mit Arbeitsformen, die später immer wieder verlangt sind, z. B. beim Anfertigen der Facharbeit in der Jahrgangsstufe 12.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 führen zu einem Problem oder einem Thema, das sie sich selbst stellen und das aus ihrem Alltag stammt, eine kleine wissenschaftliche Untersuchung durch. Sie sollen zeigen, dass sie experimentieren, Umfragen durchführen und auswerten, Modelle bauen sowie einfache wissenschaftliche Methoden anwenden können, um einer Frage nachzugehen, die sie bewegt oder interessiert.

Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihr Projekt als Bericht in einer Präsentationsmappe und auf einem Poster.  Die Dokumentation soll  Auskunft geben über Fragestellung, Arbeitshypothese, Materialien, Vorgehensweise, Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

Am Science‑Fair‑Tag präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte einer Jury, die aus Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern zusammengesetzt ist, und zwar im mündlichen Vortrag. Die originellsten, überzeugendsten bzw. am besten aufbereiteten Beiträge werden prämiert. Die Jury vergibt klassenweise erste, zweite und dritte Plätze, wobei jeder Platz mehrfach (oder auch gar nicht) vergeben werden kann. Anschließend werden die drei Schulsieger ermittelt. Im Schuljahr 2007/08 konnten wir insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler mit Urkunden und kleinen Preisen ehren. Die ausgewählten Arbeiten beschäftigten sich u. a. mit der Saugfähigkeit unterschiedlicher Küchenrollen, dem Pflegeverhalten von Männern, der Lebensdauer von Tintenkillern und den Fernsehgewohnheiten ihrer Mitschüler.

Nach der öffentlichen Preisverleihung wird die Ausstellung der Schülerarbeiten für die Jahrgangsstufen 7 und 8 und die Eltern geöffnet.