Riesener-Pennäler wurden zu Börsen-Spezialisten

Stadtspiegel Gladbeck 01.03.2014

Team „BörsenCrash“ erzielte einen Gewinn von 3.183,55 Euro.

 

Strahlende Gesichter im Sparkassenturm an der Friedrich-Ebert-Straße in Stadtmitte: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde fand dort jetzt die Siegerehrung zum „Planspiel Börse 2013″ statt. Im Herbst des vergangenen Jahres gingen 18 Teams aus Gladbecker Schulen an den Start, um mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro in einer festgelegten Spielzeit die höchsten Gewinn zu erwirtschaften.

„Das ‚Planspiel Börse’ vermittelt Wirtschaftswissen und sensibilisiert für Finanzthemen“, weiß Willi Oberholz, bei der Gladbecker Sparkasse Leiter der Abteilung Vermögensmanagement, zu berichten. So sei das Spiel auch als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Das „Planspiel Börse“ gibt es inzwischen schon seit Jahrzehnten. Im Laufe der Zeit hat sich auch hier natürlich so manche Sache geändert. So wird heute ausschließlich online gespielt. Dies ermöglicht es den Teams, jederzeit auf das Geschehen an den europäischen Börsenplätzen und auf ihre Depots zurückzugreifen. Dementsprechend geben die Teams ihre Aufträge im Internet ein, prüfen dort ihren Depotstand und können zu jeder Zeit ihre Depotverfügungen nachvollziehen. Aber nicht nur das: Auf den Internetseiten von „Planspiel Börse“ finden sich auch ausführliche Informationen zu den Wertpapieren und Aktiengesellschaften.

Am Ende der Spielzeit hatten auf Gladbecker Stadtebene drei Teams des Riesener-Gymnasiums am erfolgreichsten „gezockt“: Das Team „BörsenCrash“ konnte einen Gewinn von 3.183,55 Euro verzeichnen, der Gruppe „Crash the Börse“ gelang ein Gewinn von 1.544,14 Euro und auf ein Plus von immerhin noch 866,14 Euro brachte es die Gruppe „aktienbanger“.

Die guten Leistungen wurden von der Sparkasse natürlich honoriert. Aus den Händen von Willi Oberholz sowie Barbara Driwa (Marketingabteilung) gab es für die drei erstplatzierten Teams Bargeldpreise in Gesamthöhe von insgesamt 600 Euro. Ob das Geld in Aktien investiert wird, konnte allerdings nicht in Erfahrung gebracht werden.