« Ça va ? » – das heißt « Wie geht’s ? ». Das wussten wir natürlich schon lange, aber jetzt haben wir, die 33 Französischschülerinnen und –schüler der Klassen 8abc, das auch „in echt“ angewendet.

Denn vom 18. bis zum 21. Mai 2015 fuhren wir mit Frau Menning und Herrn Maaß nach Versailles und Paris.Nach einer langen, aber angenehmen Busfahrt hieß es „voilà Paris“, und wir machten einen Rundgang durch das Künstlerviertel Montmartre, wo einige sich zur späteren Freude unserer Eltern von Nachfahren Toulouse Lautrecs portraitieren ließen. Der Blick über „tout Paris“ von der Basilique du Sacré Cœur aus bis hin zur Tour Eiffel sowie der Gang durch die kleinen abschüssigen Gässchen vermittelte uns „une première impression“ dieser weltberühmten ville d’amour.

Arrivés à Versailles wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen und in unser französisches „Zuhause“ auf Zeit entführt.
Am nächsten Morgen – oh là là – quelle différence! – beim Frühstück. Von Tassen keine Spur. Café oder café au lait aus „bols“ (kleinen Schüsseln“ wurde uns serviert. Petit déjeuner à la française. Und abends gab es immer etwas Warmes. Ja, einiges ist schon anders an den Lebens- und Essensgewohnheiten der Franzosen! Und so viele Kinder gab es in den Familien!
Wir haben viel gesehen und erlebt in den vier Tagen: Arc de Triomphe, place de la Conccorde mit dem Obelisken, im Louvre ein kurzes „Bonjour“ à la Joconde (für Nicht-Eingeweihte: die Mona Lisa), Shopping auf den Champs-Élysées, der weltbekannten Prachtstraße und die Treppen rauf au deuxième étage de la tour Eiffel: une vue magnifique et mille photos et „selfies“, dank der Selfie-Stäbe von den fliegenden Händlern – unvergesslich! Nur die vielen Touristen störten etwas.
Le château de Versailles, das Prunkschloss des Roi Soleil, mit seinem großartigen Park war eine weitere Attraktion. Und so erfuhren wir auch einiges über die Geschichte unseres Nachbarlandes.
Zum Abschluss Hard-Rock-Café und „maccarons“ – kleine bunte „sauteure“, aber auch so süße Leckereien. Obwohl als Mitbringsel gedacht, gelangten nicht alle bis nach Gladbeck. Ein weiterer Grund, wieder hinzufahren. Au revoir, Paris, à la prochaine – bis zum nächsten Mal!

…und wie gesagt: Bis zum nächsten Mal!