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Musik zum Jahreswechsel

Auch 2012 bot das Weihnachtskonzert des Riesener-Gymnasiums vor allem unseren Jüngsten die Gelegenheit, ihr künstlerisches Talent unter Beweis zu stellen.

Und es waren nicht nur unsere Bläserklassen, sondern buchstäblich alle Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe, die – sei es solistisch, sei es als Chor – im Rahmen kurzweiliger Showblöcke erste Bühnenerfahrungen sammelten. Abgerundet wurde das vielfältige Programm durch die Percussion-Performance „Schlittenfahrt unter Palmen“, den Auftritt unserer BIGBAND und den traditionellen Schlusschor „O du fröhliche“, in den auch die zahlreichen Besucher fröhlich einstimmten.

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Bald gibt es Geschenke. Aber vorher wird noch gesungen (Foto: Gloger / Sender)

Ein paar Besucher mehr hingegen hätte am 8. Januar die so originelle wie professionelle Abschlussaufführung des Projektkurses „Lyrik und Musik als Ausdrucksmittel“ verdient gehabt, wenngleich die intime Candlelight-Atmosphäre letztlich durchaus dem Charakter der Darbietungen entsprach. Zunächst präsentierten Svea, Dana, Sarah und Lisa (als Gast) drei Lieder, die bei aller melodischen Leichtigkeit ein sofort zu Herzen gehende Schwermut verströmten, wie man sie etwa von den Kompositionen eines Peer Raben oder Gert Thumser kennt, dann servierten Michael, Simon, Pascal und Marius ihre nuancenreiche Rockballade „Straße“, die im Gestus ein wenig an frühere ambitionierte Projekte der Band „City“ erinnerte und insofern eine Musikstil heraufbeschwor, der leider selten geworden ist. Die abschließende Videoparabel trug den Titel „Der Vater und das Meer“. Nick, Jan-Philipp, Julian und Kevin erzählten darin eine archetypische Familiengeschichte, deren Reiz zu einem Gutteil auf der kontrastierenden Wirkung der modernen Ausdrucksmittel beruhte, wobei die Bilder ebenso überzeugten wie das ausgefeilte Sound Design. Unser besonderer Dank gilt Stefan Malzahn und Nick Birken, ohne die der Abend nicht so beeindruckend geworden wäre, wie er geworden ist.

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Der Rocksong „Straße“ rankte sich um das Thema „Kulturen, Vorurteile, Archetypen“ (Foto: Gloger / Sender)