Horror pur am „Riesener“!

Keltisch-angelsächsisches Brauchtum hat längst auch bei uns Einzug gehalten: Die fünften Klassen gruselten sich jedenfalls ordentlich bei ihrer Halloween-Party,

 

bild 023
Das etwas andere Bewerbungsfoto. Zwei Unholdinnen aus der Klasse 5b.

Gegen 19.00 Uhr fing die schaurige Party an. Nachdem alle eingetrudelt waren und sich überrascht das geschmückte Klassenzimmer angesehen hatten, spielten wir Kürbissalat. Das ging so: Jedes Kind bekam ein Symbol. Zur Auswahl standen Hexe, Kürbis, Gespenst und Spinne. Nun stellte sich einer unserer Paten in die Mitte unseres Kreises und nannte zum Beispiel das Symbol Kürbis. Jetzt mussten alle Kürbisse von ihrem Platz aufstehen und sich ganz schnell einen neuen suchen. Der Kürbis, der keinen Platz mehr gefunden hatte, stellte sich in die Mitte und nannte ein neues Symbol. So ging das Spiel dann immer weiter. Anschließend spielten wir „kotzendes Känguru“. Dieses Spiel war der Hit des Abends.

(Hanna)

Danach bekamen wir das Essen. Jedes Kind musste 2 Euro mitbringen, damit unsere Paten Pizza bestellen konnten. Es gab Salami-, Thunfisch- und Margheritapizza. Doch nicht nur die Pizza hat gut geschmeckt, sondern auch der selbst gemachte gruselige Wackelpudding. Natürlich waren wir auch alle verkleidet. Jeder hatte ein tolles Kostüm. Hannah war eine schreckliche Hexe, Alina ein gruseliger alter Teufel und Julia ein Vampir. Nasrin hat mit ihrem schaurigen Kostüm sofort den ersten Platz ergattert. Den zweiten Platz hat Johanna mit ihrem tollen Hexenkostüm gewonnen. Den dritten Platz holte sich Annika mit einem roten Teufelskostüm. Doch auch die Jungen und Mädchen, die keinen vorderen Platz belegt haben, bekamen zum Schluss einen kleinen Trostpreis. Natürlich fand die Jury alle Kostüme toll, doch es konnten leider nur die besten drei Kostüme gewinnen.

(Julia)

Anschließend ging die Nachtwanderung los. Weil es draußen nass und regnerisch war, liefen wir durch das Schulgebäude. Immerhin war es jetzt stockdunkel. Alle waren gespannt, als es im Fahrradkeller losging. Wir teilten uns in Gruppen auf. Plötzlich erlosch das Licht. Totenstille… Langsam gingen wir weiter. Nun konnte man die Hand vor den Augen nicht mehr sehen. Plötzlich kam ein als Zombie verkleideter Jugendlicher angerannt. Die Schülerinnen und Schüler erschraken und quetschten sich schreiend in eine Ecke. Dann mussten wir, was besonders schrecklich war, durch den Gang zum Musikraum. Bevor wir aber dort ankamen, lag noch die große Treppe vor uns. Auf dieser lag ein verkleideter Leichnam. Nun wollte wirklich niemand mehr weiterlaufen, weder vor noch zurück. Uns blieb aber keine andere Wahl! Die Jungen und Mädchen nahmen ihren ganzen Mut zusammen und spurteten los. Langsam rappelte sich der tote Junge auf und schlich hinter uns her. Lange Zeit merkte niemand etwas. Doch als wir dachten, alle Vampire, Zombies und sämtliche andere „Untoten“ wären überwunden, tauchte der Zombie von der Treppe noch einmal auf. Alle rannten den Gang entlang in ihre Klassen zurück.

(Annika)

Als sich alle Schüler wieder einigermaßen beruhigt hatten, gingen wir durch den kleinen Schulwald. Dort lauerten überall dunkle Gestalten. Mit Fackeln verfolgten sie uns bis zur Straße. Zwischendurch krochen immer wieder Monster aus dem Gebüsch und erschreckten uns mit schaurigen Lauten. Anschließend (wir kamen heil wieder in der Schule an) machten wir noch Fotos mit den Monstern. Jetzt war es hell und wir konnten erkennen, dass unter den Masken ganz normale Menschen versteckt waren. So ging eine tolle Halloweenparty zu Ende. Diese Erlebnisse wird so schnell niemand mehr vergessen!

(Alina)