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Ein guter Zug

Wir sprachen mit Peter Kruse, der nicht nur unsere Oberstufe, sondern auch die Gladbecker Schachgesellschaft koordiniert.Herr Kruse, was leiten Sie eigentlich schon länger, die Oberstufe des Riesener-Gymnasiums oder die Schachgesellschaft Gladbeck 1923 e. V.?
Die Schachgesellschaft Gladbeck leite ich ein paar Jahre länger.

 

Worin besteht denn das Anliegen der Schachgesellschaft?
Wie bei jedem Sportverein steht die Förderung der jeweiligen Sportart – auch Schach ist Sport! – und die Ausübung der Sportart (mit möglichst viel Spaß!) im Vordergrund, aber auch das Vereinsleben spielt eine Rolle.

Kürzlich konnte die Gesellschaft ihr neunzigjähriges Jubiläum feiern. Wie wurde es begangen?
Wir haben ein großes Jubiläumsturnier mit fast 30 Teilnehmern gespielt, das mit Unterstüt-zung der Sparkasse auch mit Preisgeldern ausgestattet werden konnte. Es war das beste Turnier in Gladbeck in diesem Jahrtausend.

Nehmen auch Schüler des Riesener-Gymnasiums oder anderer Gladbecker Schulen im Rahmen der Gesellschaft an Turnieren teil?
Wir haben eine Gruppe von ca. 12 Kindern im Alter von ca. 8 – 13 Jahren, die regelmäßig bei uns Schach spielen. Sie spielen auch schon in der Kreisliga Schach. Hin und wieder sind auch Kinder vom Riesener-Gymnasium dabei. Seitdem es Nachmittagsunterricht gibt, haben die Kinder dafür aber nicht mehr so viel Zeit.
 
Stephan Gerzadowicz sagt: „Eröffnungen lehren dich Eröffnungen, Endspiele lehren dich Schach.“ Rudolf Spielmann empfiehlt wiederum: „Spiele die Eröffnung wie ein Buch, das Mittelspiel wie ein Magier, das Endspiel wie eine Maschine.“ Wer hat Recht?
Ich neige eher der Meinung von Rudolf Spielmann zu (der war von den beiden auch der wesentlich bessere Spieler!).

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Spannung und Konzentration beim „Spiel der Könige“