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Mitunter fallen beim ZEUS-Projekt, in dem die achten Klassen jedes Frühjahr, unterstützt durch die WAZ, die Grundlagen journalistischen Arbeitens lernen, ganz amüsante Nebenprodukte ab – zum Beispiel die folgende Glosse.
Das Licht der Welt erblickt man als kleiner, schrumpeliger Säugling, und obwohl man nicht schöner ist als eine Rosine und glatzköpfiger als Caillou, möchte einen jeder angrapschen und anheben. Man kann nicht reden, kann nicht laufen, aber man weint und schreit. Weil man nicht allein auf die Toilette gehen kann, macht man sich in die Windel. Da kann natürlich nicht so bleiben, daher wächst man und lernt. Manche Menschen werden groß, andere bleiben klein. Jeder Mensch sieht anders aus. Es gibt dicke Menschen und auch dünne. Sie können weiß, braun, rot oder schwarz sein, aber nicht türkis oder violett. Einige von ihnen sehen hübsch aus und deshalb schaut man sie gerne an, andere sind so hässlich, dass man sich wünscht, sie nie angeschaut zu haben. Sonst sieht ein menschlicher Körper immer relativ gleich aus. Menschen bewegen sich auf der Erde mit ihren Füßen, und da es nur zwei sind, stolpern sie oftmals über Gegenstände. Über den Füßen befinden sich Beine. Auf diesen wachsen viele Haare, sodass sie sich viele Menschen rasieren – Frauen sowieso, neuerdings auch Männer. Darüber kommt der Oberkörper. Frauen haben an ihrem Oberkörper zwei Brüste, an denen Babys saugen, um Milch zu bekommen – wie bei einer Kuh. Rechts und links vom Oberkörper befindet sich jeweils ein Arm, der in eine Hand mit fünf Fingern mündet. Es würde sehr regelmäßig aussehen, wenn alle Finger gleich lang wären, das aber ist nicht der Fall. Auf einem giraffen- oder krötenartigen Hals sitzt dann der Höhepunkt des Ganzen: der Kopf. Manchmal ist er rund, manchmal ei- und manchmal unförmig. Beim Färben der Haare ist der Kreativität freier Lauf gelassen. Um Pickel und Mitesser zu verbergen, malt sich das weibliche Geschlecht die Gesichtshaut an. Beim männlichen Geschlecht könnte das auf Homosexualität hinweisen. Manche lassen sich einen Ring durch die Nase schieben wie ein wilder Bulle. Die Nase ist aber auch noch zu anderen Dingen gut, z. B. zum Popeln. Dieses nicht ungewöhnliche und wenig kostenintensive Hobby kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit ausüben – in der Schule, beim Warten auf den Bus oder auch daheim. Im Kopf befindet sich das Zentrum des Menschen: das Gehirn. Mit diesem steuert er alles. Dieses Organ ist auch zum Denken da. Weil aber Denken sehr schwer ist und jeder Mensch glaubt, er wäre etwas Besonderes, endet ein menschliches Leben meistens in Selbstmitleid, das im Alter auch zum Tode führen kann.
Wenn man mal in einer stillen Minute darüber nachdenkt, sind Menschen eigentlich sehr lustige Wesen. – Und jeder von uns ist einer von ihnen!
Annika Ahlmann und Sabrina Marek (Klasse 8b)
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