Nicht nur ein Opfer der Medizin

Am 28. Oktober hatte Georg Büchners „Woyzeck“ am Riesener-Gymnasium erfolgreich Premiere. 

„Marie, wir wollen gehn. ’s is Zeit.“ „Wohin?“ „Weiß ich’s?“

Niemand hat Büchners Fragment so genau charakterisiert wie einst Heiner Müller: „Woyzeck“, dieses Stück sei einem Zweiundzwanzigjährigen passiert, dem die Parzen bei der Geburt die Augenlider weggeschnitten haben. Selbst große Bühnen verheben sich nach wie vor regelmäßig am ersten deutschen Sozialdrama; Amateurtheater weichen lieber auf „Leonce und Lena“ aus. Unter der Leitung von Ulrich Döing und Winfried Klutzny gelang dem Literaturkurs der Jahrgangsstufe 13 jetzt eine kraftvolle Umsetzung, die, ohne die sozialkritische Dimension der Vorlage zu vernachlässigen, ihren existenzialistischen Kern betonte und den herzlosen Voyeurismus der Nebenfiguren durch eine selbst verfasste Eingangsszene in Richtung Gegenwart verlängerte. Unter vielen überzeugenden Darstellern war Michaela Jasczurok eine anrührende Marie, Florian Offel ein abstoßend vitaler Tambourmajor und Jan Dinter in der Titelrolle ganz die bis zum Wahnsinn geschundene und zu endlicher Jammertat gehetzte Kreatur, die in der Dramenliteratur wohl ohne Beispiel ist.

Im Fokus: Physik / Technik

Im Fokus: Physik / Technik



Diese Fächerkombination kann insofern als Desiderat betrachtet werden, als sie nicht nur zentrale Inhalte des Physikunterrichts vertieft, spezifiziert und variiert, sondern auch unmittelbare Bezüge zu unserer Lebenswelt herstellt und praktisch-experimenteller Arbeit viel Raum einräumt. Inhaltlich ist der Unterricht nicht zuletzt auf geopolitische Grundprobleme der Gegenwart zugeschnitten. So werden in einem ersten Block mögliche Ursachen und Folgen des Klimawandels diskutiert und Schritte dagegen abgewogen. Maßnahmen zur Verzögerung der Erwärmung durch Reduktion der Kohlendioxid-Emission sind hier ebenso ein thematischer Schwerpunkt wie Wege regenerativer Energieumwandlung und Möglichkeiten des Energiesparens.

Und auf die Theorie folgt die Praxis: Nach einer Einführung in die Funktionsweise der Solaranlage des Riesener-Gymnasiums führen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen selbstständig Versuche mit Solarzellen durch. In weiteren Unterrichtsreihen stehen der Aufbau von Dioden- und Transistorschaltungen und die Funktionsweise wichtiger optischer Geräte im Mittelpunkt. Fachübergreifend lernen die Kursteilnehmer hier außerdem, wie man einen PowerPoint-Vortrag technisch realisiert und dramaturgisch durchdacht gestaltet.

Aber auch projektorientiertes Arbeiten spielt im Rahmen dieser Fächerkombination eine wichtige Rolle. Das Mobilfunkprojekt hält unmittelbaren Kontakt zur Lebensrealität der Schüler; das Roboterprojekt hat auch außerhalb der Schule bereits breite Beachtung gefunden:

Methodisch bietet der Unterricht die gesamte Palette von selbstständiger Arbeit bei der Erstellung elektronischer Schaltungen über gelenkte und freie Arbeit in kleineren Gruppen bis hin zu konzertierter Arbeit im Kursverband. In diesem Zusammenhang ist auch die Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben avisiert. Bereits im Frühjahr 2007 haben die damaligen Kursteilnehmer zwei Roboter gebaut und sich erfolgreich am Roboter-Wettbewerb der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation / NRW“ beteiligt.


Im Fokus: Business English

Im Fokus: Business English


Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 kann am Riesener-Gymnasium ‚Berufsbezogenes Englisch’ im Wahlpflichtbereich belegt werden.

Mit diesem Angebot fördern wir die Fremdsprachenkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler, um sie zu befähigen, bestimmte Handlungen und Prozesse, aber auch interkulturelle Unterschiede in einer globalisierten Welt besser zu meistern.

Dabei geht es nicht vorrangig um das Erlernen von Fachbegriffen aus speziellen Wirtschaftszweigen – etwa aus dem industriellen Sektor, aus Dienstleistungsbereichen oder dem Rechtswesen. Solche Begriffe können später im konkreten Berufsalltag erworben werden. Vielmehr ist es unser Ziel, die fremdsprachlichen Kompetenzen zur Bewältigung von Kommunikationssituationen im Berufsleben, wie beispielsweise ‚Korrespondenz’, ‚Telefonieren’ und ‚Präsentationen’, zu erhöhen. Schließlich erfordert es die stetig wachsende Zahl an Geschäftsverbindungen ins Ausland, dass man sich mit seinen Geschäftspartnern schnell und problemlos auf Englisch verständigen kann. Insofern verfolgen wir mit unserem Angebot eine Annäherung an die Anforderungen der Wirtschaft, die immer wieder die mangelnde Praxisorientierung der allgemeinbildenden Schulen beklagt.

Die Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 9 die Stufe B2 des ‚Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen’ erreichen sollen, werden auf diese Weise auf eine mögliche, d. h. freiwillige Zertifikatsprüfung Englisch der Industrie-. und Handelskammer vorbereitet. Langfristig kann der Kurs auch als Vorbereitung auf ein Zertifikat der LCCI (London Chamber of Commerce and Industry) am Ende der Jahrgangsstufe EF gesehen werden.

Inhalte:

  • mündliche und schriftliche Kommunikation im Rahmen einer praxisorientierten Unterrichtsgestaltung
  • Gespräche über berufsbezogene Inhalte
  • Telefonate / Hörverständnisstrategien
  • Präsentation von Daten und Fakten
  • Besprechungen im beruflichen Alltag
  • Verhandlungen (Austausch von Meinungen, Kompromissfindung)
  • Briefe, E-Mails, Vermerke
  • Lesestrategien
  • Erarbeitung eines Fachvokabulars

Die IHK-Prüfung, die zweimal im Jahr möglich ist, konzentriert sich auf folgende Bereiche:

Schriftliche Kommunikation

  • Reagieren auf eine schriftliche Vorlage in der Fremdsprache
  • Vermerk über ein Gespräch in der Fremdsprache (auf Deutsch)
  • Zusammenfassung eines Textes in der Fremdsprache

Mündliche Kommunikation

  • Gespräch über Alltagssituationen
  • Bewerbungsgespräch auf der Grundlage eines in der Fremdsprache verfassten Lebenslaufes
  • kurze Präsentation

Die Gebühr beträgt ca. 70 Euro.

Herzlich Willkommen!

 

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Endlich Sommerferien!

Aber vorher wurden noch unsere Besten geehrt,mehr…

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Mit Tanz und Musik

ging unsere Projektwoche am 25. Juni zu Ende,mehr…

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Reich beschenkt

mit Theateraufführungen wurden wir in diesem Juni,mehr…

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Wie im letzen Jahr

triumphierten die Mädchen der 7c beim Vivawest-Marathon, mehr…

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Nach der Flugzeugkatastrophe in Frankreich

hatten unsere Religionsschüler eine Idee, mehr…

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„Bonjour, mes amis!“

Am 19. März besuchte uns das FranceMobil, mehr…

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„Riesener“ sind Spitze 

beim „Informatik-Biber“, mehr…

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Gratulation für die Schulsiegerin

im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, mehr…


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Beim Fußballturnier in Marl

holten unsere Mädchen Platz 3, mehr…

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Ausgiebig gerockt

wurde am 25. Oktober im „Maxus“, mehr…

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Acht Profilkursabsolventen

erwarben in diesem Jahr ein Englisch – Diplom, mehr…

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Zünftig aufgespielt

haben unsere Bläser beim Familientag, mehr…

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Ihr erster Wandertag

führte zwei fünfte Klassen in den Tierpark, mehr …

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Bester Durchschnitt: 1,0!

mehr…

Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften und Profilkurse 2018/19


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
Übermittagsprogramm

auf dem

Schulhof / Foyer

Spiel und Spaß AG

Schulhof/Foyer

Klasse 5/6

Spiel und Spaß AG

Schulhof/Foyer

Klasse 5/6

Spiel und Spaß AG

Schulhof/Foyer

Klasse 5/6

Spiel und Spaß AG

Schulhof/Foyer

Klasse 5/6

Raum der Stille Raum der Stille Raum der Stille
Lernzentrum Lernzentrum Lernzentrum Lernzentrum
Sport AG

Schulhof / TH 2

Klasse 5/6

Sport AG

Schulhof / TH 2

Klasse 5/6

Sport AG

Schulhof / TH 3

Klasse 5/6

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
AG Angebote geleitet von Schülertutorinnen und Schülertutoren Teamsport AG

TH 2

Klassen 5/6

Fußball AG

TH 2

Klassen 5-9

Handball AG

TH 3

Klassen 5-9

Bastel-/Töpfer AG

Raum: Töpferkeller

Klassen 5/6

Manga/Comic AG

Raum 116

Klassen 5-9

Zeichen AG

Raum 116

Klassen 5-9

Entspannungs AG

TH3

Klassen 5-6

Musik AG

Raum 112

Klassen 5-9

Tanz AG

Raum 112

Klassen 5-9

Mädchen AG

Raum 116

Klassen 5-6

Entspannungs AG

Th3

Klassen 5-6

Mädchen AG

Raum 113

Klassen 5-9

Film AG

Raum 112

Klassen 5-9

Yugior AG

Raum 102

Klassen 5-9

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
AG Angebote

Von Lehrerinnnen /Lehrern und außerschulischen Partnern

Jukate AG

Jg. 5 – Q2

Th 1

Herr Teske

Netzwerk AG

Jg. 8-Q2

Inforaum II

Frau Fahnenbruck

Herr Teske

Post Internet Art

und digitale Kunst

Klassen 5 – Q2

Kunstraum

Frau Kaufmann

Tennis AG

Jg. 5-Q2

Th 1

Herr Bendlin

Schülerzeitung

Klassen 5 –Q2

13.40-14.25

Inforaum I

Frau Straßburger

Frau Arkenau

Yoga AG

Black Label Yoga

Raum: TH1

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Bläserensemble
14.30-16.05
Musikraum
Frau Heßler
Kletter-AG
Jg. 9-Q2
13.45-15.15
TH
Herr Teske
Netzwerk AG
Jg. 8-Q2
INF 2
Herr Teske/Frau Fahnenbruck
CHOR I
Klassen 5-7
13.45-14.45
Musikraum
Frau Baltes
Kolloquium Kunst
Mappenvorbereitung
13.00-15.00
Werkraum
Herr Lippok
Mädchenfußball
Klasse 5-9
13.45-15.15
TH 3
Herr Kessen
CHOR II
Klassen 5-7
16.00-17.00
Musikraum
Frau Baltes

Für Auskünfte über weitere Angebote in der Mittagsfreizeit, die auch noch im Laufe des Schuljahres hinzukommen können, wendet euch bitte an Frau Pownug.

Im Fokus: Darstellendes Spiel / Kunst

Im Fokus: Darstellendes Spiel / Kunst



Praktische, wenngleich theoretisch fundierte Theaterarbeit ist nicht nur die ideale performative Ergänzung des Deutschunterrichts, sie vermittelt den Schülern auch Selbstbewusstsein und Körperbeherrschung, sie verlangt Team- und Kritikfähigkeit, Konzentration sowie emotionale Intelligenz, sie trainiert das Gedächtnis und schafft – durchaus im Kontrast zu eher analytisch angelegten Disziplinen – Grundlagen im assoziativen Denken.

Aus diesen Gründen wird am Riesener-Gymnasium für die Jahrgangsstufen 8 und 9 das Fach „Darstellendes Spiel / Kunst“ angeboten.
Geht es im ersten Unterrichtshalbjahr noch hauptsächlich um die Förderung der Spielbereitschaft durch Interaktions- und Regelspiele sowie Vertrauens- und Konzentrationsübungen, auch um die Heranführung an theatrale Mittel wie Raum, Bewegung, Sprache und Musik, so stehen dann recht bald freie und gebundene Improvisationen sowie eigene Bearbeitungen vorgegebener oder selbst verfasster Textvorlagen im Mittelpunkt. Aus den Ergebnissen formt sich schließlich eine Szenenfolge zu einem bestimmten Rahmenthema, die eingeübt und öffentlich aufgeführt wird. Im zweiten Unterrichtsjahr erarbeiten die Kurse dann ein Drama aus dem klassischen Repertoire.
Der Bereich „Dramaturgie und Konzeption“ verknüpft den Praxisteil mit dem Theorieteil, in dem ansonsten Grundkenntnisse von Theaterformen, -fachbegriffen und -geschichte vermittelt, aber auch geeignete Recherchewege und Kriterien für die kritische Reflexion erschlossen werden. Aufgaben für die Klausuren sind u. a. das Verfassen von Rollenbiographien, Adaptionen dramatischer oder nichtdramatischer Texte als Szenenprotokolle für die Eigenproduktion und das Verfassen von Rezensionen nach fachspezifischen Kriterien. Denn zum Programm der Kurse zählen selbstverständlich auch Theaterbesuche.
Nebenbei gesagt: Auch für das Leben wird in diesem Fach so einiges gelernt. Wer hier einmal erlebt hat, wie der Ausfall eines Einzelnen das Arbeitsergebnis aller gefährdet, wird künftig wissen, wie wichtig für ein Team hundertprozentige Zuverlässigkeit ist – und dass es immer einmal Situationen gibt, in denen man an notgedrungenen Improvisationen nicht vorbeikommt. Das rechtzeitig zu lernen zahlt sich später hundertprozentig aus.


Oral History am Riesener-Gymnasium

 

 
 Blumen und die Jubiläumsfestschrift des Riesener-Gymnasiums als kleines Dankeschön für die Referenten und ihre Dolmetscherinnen

Um die 1.000 Zwangsarbeiter aus dem besetzten Osteuropa sollen in Gladbeck eingesetzt worden sein? Es war unter Umständen lebensgefährlich, ihnen ein Stück Brot zuzustecken? Und wie kann es sein, dass jemand, der im Alter von 16 Jahren Familie und Heimat verlor, um nach Deutschland verschleppt zu werden, nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion als Kollaborateur und Verräter verunglimpft wurde? Aufmerksam, bisweilen auch fassungslos folgten die Schüler der 10. Klassen den Ausführungen von Genja Savolner, Ekaterina Liulkina, Pjotr Bytschkov und Vassilij Bolschakov über ihre schwere und erniedrigende Tätigkeit im sächsischen Uranbergbau, in der Essener Schwerindustrie und in Falkenberger Spinn- und Reparaturwerkstätten während der Zeit des Dritten Reiches. Die Gäste machten dabei deutlich, dass es ihnen nicht um Schuldaufrechnung ging, sondern um Information und Völkerverständigung. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind sie auch publizistisch tätig oder kümmern sich in ihrer Heimat um die Gräber deutscher Soldaten. Am Ende gab es viele Fragen und anhaltenden Beifall für einen Nachmittag, an dem uns ein unrühmliches Kapitel deutscher Historie, aus dem wir alle unsere Lehren zu ziehen haben, nochmals lebendig vor Augen geführt wurde. Die Fachschaft Geschichte möchte an dieser Stelle auch der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Gladbeck-Mitte danken, die dieses Treffen ermöglicht hat.

Gemeinsam gegen das Vergessen

 

 
 Ab 1935 werden die Personalausweise jüdischer Bürger mit einem „J“ gekennzeichnet
 
 Verbrennungsofen im Konzentrationslager Bergen-Belsen

Am 11. August 1935 beschloss der Rat der Stadt Gladbeck ein – alsbald umgesetztes – Programm zur „Bekämpfung des Judentums“, womit er den Nürnberger Rassegesetzen freiwillig vorgriff und sogar gegen Verbote des Regierungspräsidenten verstieß.  „Offensichtlich war dem Gladbecker Rat die Parteilinie nicht antisemitisch genug“, heißt es dazu in einer Informationsschrift des Stadtarchivars Rainer Weichelt. Dieser blamable Vorgang ist einer der Gründe dafür, dass sich die im „Gladbecker Bündnis für Courage“ zusammengeschlossenen Schulen und Institutionen der von dem Kölner Bildhauer Gunter Demnig initiierten „Aktion Stolpersteine“ angeschlossen haben. Das Ziel des Projekts besteht darin, dass vor jedem Haus, in dem jüdische Bürger bis zu ihrer Deportation gelebt haben, ein „Stolperstein“ mit den wichtigsten biographischen Angaben niveaugleich ins Straßenpflaster eingelassen wird. Hinzu kommt eine Dokumentation des Schicksals der jeweiligen Familie, der umfangreiche Archivrecherchen vorausgehen müssen. Am Riesener-Gymnasium haben Schüler der Jahrgangsstufe 10 diese Aufgabe übernommen. Der Termin für die Verlegung der ersten Stolpersteine ist der 31. März 2009.

 

An der Werkbank

 

 
Fast schon Maßarbeit: Nach einem vorher erstellten Plan wird eine Gartenterrasse angelegt 

 

Am Riesener-Gymnasium ist es inzwischen Tradition, ein Schuljahr durch jahrgangsstufenspezifische Projekt- und Methodentage und ein Schulfest mit Präsentationen, Tanz und Livemusik abzurunden. Und ebenso ist es bereits Tradition, dass jedes Jahr neue Angebote hinzukommen, neue Ideen umgesetzt werden. Auch im Juni 2008 war das wieder so; man denke nur an die spannenden Ortserkundungen der Klasse 5 d unter dem Motto „Das Ruhrgebiet: Kulturhauptstadt 2010“ oder an die einfallsreiche Hilfsaktion unserer  7 b für ein herzkrankes rumänisches Mädchen. Auch Andrea Cremer und die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: Im Rahmen der Initiative „Mädchen in Männerberufen“ absolvierten sie einen professionell geleiteten Crashkurs in den Ausbildungsbereichen Metallbau, Holzbau und Gartenarchitektur. Das hieß zwar anderntags oft Muskelkater, aber auch Abwechslung, Spaß und nicht zuletzt Stolz auf die selbst gefertigten Duftlampen und Schlüsselanhänger.

(Bildunterschrift:)

Historische Landesmeister

Tempi passati! Im Zuge der Ausdifferenzierung unseres Wahlpflichtangebots hat für die Fächerkombination Geschichte / Informatik im Schuljahr 2007/08 die letzte Stunde geschlagen. Informatik ist fortan ein eigenständiges Fach, Geschichte wird im Wahlpflichtbereich bilingual unterrichtet. Weiterlesen