Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften und Profilkurse 2017/18


Beschreibung der AG Jahrgangsstufe AG-Leiter/in Zeit
Mädchenfußball-AG 5-9 Herr Kessen Dienstag

13.45-15.15 Uhr

Netzwerk-AG 8-Q2 Frau Kapp / Herr Teske Montag

13.35-15.30 Uhr

Bläserensemble 5-Q2 Frau Heßler Montag

14.30-16.00 Uhr

DELE A2

Vorbereitung auf den Erwerb eines spanischen Sprachdiploms

8 Frau M’Zoughi Freitag

13.45-14.30 Uhr

Dele B1 8/9 Frau M’Zoughi Mittwoch

13.45-14.30 Uhr

First Cambridge Certificate (FCE) n. V. Herr Lutzka Mittwoch

16.00-16.45 Uhr

Cambridge Certificate in Advanced English

(CAE)

n. V. Herr Lutzka Mittwoch

16.45-17.30 Uhr

Chor-AG 5-7 Frau Schoppmann Mittwoch

14.00-15.00 Uhr

Chor-AG 8-EF Frau Schoppmann Mittwoch

16.00-17.00 Uhr

Für Auskünfte über weitere Angebote in der Mittagsfreizeit, die auch noch im Laufe des Schuljahres hinzukommen können, wendet euch bitte an Herrn Malzahn.

Im Fokus: Darstellendes Spiel / Kunst

Im Fokus: Darstellendes Spiel / Kunst



Praktische, wenngleich theoretisch fundierte Theaterarbeit ist nicht nur die ideale performative Ergänzung des Deutschunterrichts, sie vermittelt den Schülern auch Selbstbewusstsein und Körperbeherrschung, sie verlangt Team- und Kritikfähigkeit, Konzentration sowie emotionale Intelligenz, sie trainiert das Gedächtnis und schafft – durchaus im Kontrast zu eher analytisch angelegten Disziplinen – Grundlagen im assoziativen Denken.

Aus diesen Gründen wird am Riesener-Gymnasium für die Jahrgangsstufen 8 und 9 das Fach „Darstellendes Spiel / Kunst“ angeboten.
Geht es im ersten Unterrichtshalbjahr noch hauptsächlich um die Förderung der Spielbereitschaft durch Interaktions- und Regelspiele sowie Vertrauens- und Konzentrationsübungen, auch um die Heranführung an theatrale Mittel wie Raum, Bewegung, Sprache und Musik, so stehen dann recht bald freie und gebundene Improvisationen sowie eigene Bearbeitungen vorgegebener oder selbst verfasster Textvorlagen im Mittelpunkt. Aus den Ergebnissen formt sich schließlich eine Szenenfolge zu einem bestimmten Rahmenthema, die eingeübt und öffentlich aufgeführt wird. Im zweiten Unterrichtsjahr erarbeiten die Kurse dann ein Drama aus dem klassischen Repertoire.
Der Bereich „Dramaturgie und Konzeption“ verknüpft den Praxisteil mit dem Theorieteil, in dem ansonsten Grundkenntnisse von Theaterformen, -fachbegriffen und -geschichte vermittelt, aber auch geeignete Recherchewege und Kriterien für die kritische Reflexion erschlossen werden. Aufgaben für die Klausuren sind u. a. das Verfassen von Rollenbiographien, Adaptionen dramatischer oder nichtdramatischer Texte als Szenenprotokolle für die Eigenproduktion und das Verfassen von Rezensionen nach fachspezifischen Kriterien. Denn zum Programm der Kurse zählen selbstverständlich auch Theaterbesuche.
Nebenbei gesagt: Auch für das Leben wird in diesem Fach so einiges gelernt. Wer hier einmal erlebt hat, wie der Ausfall eines Einzelnen das Arbeitsergebnis aller gefährdet, wird künftig wissen, wie wichtig für ein Team hundertprozentige Zuverlässigkeit ist – und dass es immer einmal Situationen gibt, in denen man an notgedrungenen Improvisationen nicht vorbeikommt. Das rechtzeitig zu lernen zahlt sich später hundertprozentig aus.


Oral History am Riesener-Gymnasium

 

 
 Blumen und die Jubiläumsfestschrift des Riesener-Gymnasiums als kleines Dankeschön für die Referenten und ihre Dolmetscherinnen

Um die 1.000 Zwangsarbeiter aus dem besetzten Osteuropa sollen in Gladbeck eingesetzt worden sein? Es war unter Umständen lebensgefährlich, ihnen ein Stück Brot zuzustecken? Und wie kann es sein, dass jemand, der im Alter von 16 Jahren Familie und Heimat verlor, um nach Deutschland verschleppt zu werden, nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion als Kollaborateur und Verräter verunglimpft wurde? Aufmerksam, bisweilen auch fassungslos folgten die Schüler der 10. Klassen den Ausführungen von Genja Savolner, Ekaterina Liulkina, Pjotr Bytschkov und Vassilij Bolschakov über ihre schwere und erniedrigende Tätigkeit im sächsischen Uranbergbau, in der Essener Schwerindustrie und in Falkenberger Spinn- und Reparaturwerkstätten während der Zeit des Dritten Reiches. Die Gäste machten dabei deutlich, dass es ihnen nicht um Schuldaufrechnung ging, sondern um Information und Völkerverständigung. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind sie auch publizistisch tätig oder kümmern sich in ihrer Heimat um die Gräber deutscher Soldaten. Am Ende gab es viele Fragen und anhaltenden Beifall für einen Nachmittag, an dem uns ein unrühmliches Kapitel deutscher Historie, aus dem wir alle unsere Lehren zu ziehen haben, nochmals lebendig vor Augen geführt wurde. Die Fachschaft Geschichte möchte an dieser Stelle auch der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Gladbeck-Mitte danken, die dieses Treffen ermöglicht hat.

Gemeinsam gegen das Vergessen

 

 
 Ab 1935 werden die Personalausweise jüdischer Bürger mit einem „J“ gekennzeichnet
 
 Verbrennungsofen im Konzentrationslager Bergen-Belsen

Am 11. August 1935 beschloss der Rat der Stadt Gladbeck ein – alsbald umgesetztes – Programm zur „Bekämpfung des Judentums“, womit er den Nürnberger Rassegesetzen freiwillig vorgriff und sogar gegen Verbote des Regierungspräsidenten verstieß.  „Offensichtlich war dem Gladbecker Rat die Parteilinie nicht antisemitisch genug“, heißt es dazu in einer Informationsschrift des Stadtarchivars Rainer Weichelt. Dieser blamable Vorgang ist einer der Gründe dafür, dass sich die im „Gladbecker Bündnis für Courage“ zusammengeschlossenen Schulen und Institutionen der von dem Kölner Bildhauer Gunter Demnig initiierten „Aktion Stolpersteine“ angeschlossen haben. Das Ziel des Projekts besteht darin, dass vor jedem Haus, in dem jüdische Bürger bis zu ihrer Deportation gelebt haben, ein „Stolperstein“ mit den wichtigsten biographischen Angaben niveaugleich ins Straßenpflaster eingelassen wird. Hinzu kommt eine Dokumentation des Schicksals der jeweiligen Familie, der umfangreiche Archivrecherchen vorausgehen müssen. Am Riesener-Gymnasium haben Schüler der Jahrgangsstufe 10 diese Aufgabe übernommen. Der Termin für die Verlegung der ersten Stolpersteine ist der 31. März 2009.

 

An der Werkbank

 

 
Fast schon Maßarbeit: Nach einem vorher erstellten Plan wird eine Gartenterrasse angelegt 

 

Am Riesener-Gymnasium ist es inzwischen Tradition, ein Schuljahr durch jahrgangsstufenspezifische Projekt- und Methodentage und ein Schulfest mit Präsentationen, Tanz und Livemusik abzurunden. Und ebenso ist es bereits Tradition, dass jedes Jahr neue Angebote hinzukommen, neue Ideen umgesetzt werden. Auch im Juni 2008 war das wieder so; man denke nur an die spannenden Ortserkundungen der Klasse 5 d unter dem Motto „Das Ruhrgebiet: Kulturhauptstadt 2010“ oder an die einfallsreiche Hilfsaktion unserer  7 b für ein herzkrankes rumänisches Mädchen. Auch Andrea Cremer und die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: Im Rahmen der Initiative „Mädchen in Männerberufen“ absolvierten sie einen professionell geleiteten Crashkurs in den Ausbildungsbereichen Metallbau, Holzbau und Gartenarchitektur. Das hieß zwar anderntags oft Muskelkater, aber auch Abwechslung, Spaß und nicht zuletzt Stolz auf die selbst gefertigten Duftlampen und Schlüsselanhänger.

(Bildunterschrift:)

Historische Landesmeister

Tempi passati! Im Zuge der Ausdifferenzierung unseres Wahlpflichtangebots hat für die Fächerkombination Geschichte / Informatik im Schuljahr 2007/08 die letzte Stunde geschlagen. Informatik ist fortan ein eigenständiges Fach, Geschichte wird im Wahlpflichtbereich bilingual unterrichtet. Weiterlesen

Ein dunkler Pakt

Nach Marlowe, Goethe und Berlioz hat nun Madeleine Seemann (Jahrgangsstufe 12) den Faust-Stoff bearbeitet und ihre Fassung in Kooperation mit der Jugendkunstschule Gladbeck erfolgreich uraufgeführt. In einem Interview erfahren wir mehr über die Hintergründe und die Entstehung des Stückes.

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Traumtypen?

Auch in diesem Februar wurden für die Neuner von der Stiftung Pro Familia zwei lehrreiche Tage zum Thema „Sex“ und allem, was dazugehört, veranstaltet. Anschaulich wurde uns erläutert, wie alles funktioniert, und nun wissen wir sogar, dass die Babys nicht vom Storch gebracht werden.

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„Milchcup 2008“ am Riesener-Gymnasium

Anfeuerungsrufe, Applaus, mitunter auch (leicht verlegene) Sprechchöre: Am 4. März herrschte bis weit in die Nachmittagsstunden hinein in unserer Sporthalle ein reges Treiben. Kein Wunder, schließlich war sie der Austragungsort des Tischtennis-Rundlauf-Bezirksturniers „Milchcup 2008" für das westliche Ruhrgebiet.

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