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Am 6. Juli

„Roberta“, DELE, NAWIPAT… Der pädagogische Sektor strotzt vor geheimnisvollen Abkürzungen für Dinge, die an sich nicht geheimnisvoll und außerdem sehr nützlich sind, also ein Recht darauf haben, erklärt zu werden.

Was also ist NAWIPAT? Lexikologisch eine Zusammenziehung wie STAMOKAP (staatsmonopolistischer Kapitalismus), pädagogisch eine bundesweite Initiative zur Unterstützung von Grundschulen bei der Einführung NAturWIssenschaftlicher Experimente durch PATenschaften mit weiterführenden Schulen.
Seit dem 6. Juli ist auch das Riesener-Gymnasium dabei. An diesem Tag erprobten sich erstmals 16 sach- und fachkundige Mitglieder unseres Profilkurses „Naturwissenschaften“ der Jahrgangsstufe 5 als Mentoren, indem sie zusammen mit einer so pfiffigen wie wissbegierigen Schülerdelegation der Lamberti-Schule unter der Leitung von Frau Klähn (fast schon) professionelle Versuchsreihen auf die Beine stellten. Ob man nun aus Gips Reagenzglasständer anfertigte oder – mit Mitteln der Papierchromatographie – Fälschern auf die Spur kam, Stoffeigenschaften untersuchte oder Geheimtinten braute: Gästen und Gastgebern verging die Zeit wie im Fluge, und alle waren sich darin einig, dass aktiv-entdeckendes Lernen so ergiebig wie spannend sein kann. Demnach wäre die eingangs getroffene Feststellung zumindest zu relativieren: Denn die Chemie ist nicht nur ein hochgradig interessanter, sondern auch ein geheimnisvoller Wissenskontinent. Quod erat demonstrandum.

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